One of the last… V-Rod 2016

Als die V-Rod Modelle 2000 die Harley Freunde in zwei Lager geteilt haben, in die der Luft- und die Flüssiggekühlten, ist eine ganze Menge Wasser den Rhein hinabgeflossen. 17 Jahre nach der Markteinführung hatte der Powercruiser nicht nur einen festen Platz in der Modellpalette der Harley-Davidson Company, sondern war längst von nahezu allen Anhängern der Marke angenommen worden. Zunehmende Emissionsgrenzwerte und Vorschriften, aber auch eine verhaltene Nachfrage ausserhalb Deutschlands hat wohl dazu geführt, dass diese Ära 2017 zu Ende ging. Nicht einmal volljährig geworden ist das in der Firmenhistorie doch eine vergleichsweise kurze Zeit. Aber wir wollen hier schließlich keinen Nachruf starten, sondern zeigen, was Rick’s Motorcycles aus der V-Rod gemacht hat und welche Teile davon nach wie vor für die VRSC Modelle geordert werden, die immer noch auf den Strassen dieser Welt bewegt werden.

Um ein Motorrad überhaupt bewegen zu können, braucht es vor allem Räder und sowohl in Sachen Design, als auch in der Fertigung hat man mit Rick’s Motorcycles wahre Experten gefunden. Für diesen Umbau viel die Wahl auf Super Steve Speichenräder, bei denen die Felgenbetten schwarz beschichtet und die Felgensterne blank poliert wurden. Das Design der Rick’s Bremsscheiben wurde selbstredend auf die Räder abgestimmt. das Hinterrad hat obendrein das Vergnügen, in einer ganz besonders edlen Schwinge Halt zu finden. Hierbei handelt es sich um ein gefrästes Custompart von Rick’s Motorcycles, das eigens von den Baden-Badenern entwickelt und in Kleinserie bis heute produziert wird. Obendrein bietet Rick’s ein Driveside Bremssystem an, das auch hiermontiert wurde. Damit liegt die Bremsscheibe unmittelbar hinter dem Pulley, auf der linken Seite des Hinterrades. Die Rechte bietet dadurch einen unverbauten Blick auf das Designrad.

V-Rod

V-Rod

Weiter geht’s mit den Karosserieteilen, die sich bei einem Bike wie diesem auf das vordere Schutzblech, die Airbox und den Heckfender beschränken. keine Frage, dass es sich bei diesen Parts durchweg um Komponenten Made by Rick’s handelt. Trotzdem, oder vor allem deshalb lohnt es sich etwas genauer hinzuschauen. Das vordere Schutzblech ist knackig kurz gehalten und wird an der Originalaufnahme fixiert.

Wo andere Motorräder ihren Tank haben, weisen die V-Rods nur eine Attrappe, die Airbox auf. Der eigentliche Tank befindet sich statt dessen unterhalb der Sitzfläche. Rick’s Airbox Cover sind passgenaue Austauschteile aus GFK. Die hier verbaute Abdeckung ist im Programm der Customizer unter der Bezeichnung “Street Fighter” zu finden. Sie weist zusätzliche, seitliche Lufteinlässe auf, in welche ein feinmaschiges Gitter eingearbeitet wurde. Von Haus aus wurden Aussparungen angelegt, in denen die Anzeigeinstrumente mittig positioniert werden.

 

Somit bleibt zum guten Schluß nur noch ein Hinweis auf das hier verbaute Heckteil. Keine Frage, dass es sich hierbei auch um einen Kit aus dem Hause Rick’s handelt. Der Bausatz wir komplett, inklusive Sitz-Grundplatte von Rick’s aus hochwertigem GFK gefertigt und ebenfalls bis heute angeboten. Es ist wahlweise für Reifenbreiten bis 240 oder 280 zu bekommen.

Natürlich freut man sich in Baden-Baden darüber, dass die hausgemachten Custom Parts für die die VRSC Modelle immer noch gefragt sind. Trotzdem blickt man auch mit einem weinenden Auge auf die Ära zurück und hofft darauf, dass die Company bald schon mit einem ähnlichen Modell einen weiteren Powercruiser präsentieren wird, dem man dann mit ähnlich schönen Parts eine individuelle Optik spendieren darf.

Text & Fotos: Peter Schulz

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