Bikes

Die Softail Cross Bones ist schon von Haus aus ein stimmiges “Dark Custom” Bike mit klassischer Springer-Optik. Dabei hat die Maschine durchaus noch Potential, wie uns dieser tiefschwarze Eyecatcher beweist.
Black war zwar schon immer Beautiful, aber in letzter Zeit hat sich die Mutter aller zeitlosen Farbtöne gar zu einer Art-Mode-Label entwickelt. So bietet Harley-Davidson mit den Modellen Nightster, Street Bob, Fat Bob, Night Rod Special und der Cross Bones mittlerweile fünf Modelle sowie eine komplette Parts & Accessoires-Linie an, die so schwarz ist wie die Seele von Keith Richards. Das düstere Material wird unter dem Label “Dark Customs” als böse Stangenware verkauft – und zwar höchst erfolgreich.

Heike Hoffmann ging der Dark Custom Look der Company allerdings nicht weit genug. Sie wollte ihre nagelneue Cross Bones schwarzer, breiter und böser. Ausgangspunkt des geplanten Umbaus waren Rick’s Supersteve-Felgen. Heike hatte sich unsterblich in die 20-Speichen Designräder verliebt und wollte sie unbedingt in ihrem Bike rotieren sehen. Nach einem Besuch bei Rick’s Motorcycles in Baden-Baden Oos wurde die Maschine gleich zum Umbau ins House of Custom geschoben.

Auf die hintere der beiden 18 Zoll Supersteves wurde ein mächtiger Metzeler gezogen, der sich zwischen Rick’s genialer „Stock Wide”-Schwinge breit macht. Das Fat Ass-Schwingen Kit passt an jede Serien Softail und ermöglicht die Aufnahme von Breitreifen bis 300 Millimeter – und zwar ohne Primärtrieb und Getriebe mit Spacern aufwändig nach außen versetzen zu müssen. Eine klug konstruierte Zwischenwelle, die ein zweites Antriebspulley antreibt macht es möglich.

Trotz Megawalze wollte Heike ein entspannt zu fahrendes, gut ausbalanciertes Motorrad, mit dem sie auch auf geschwungenen Landstraßen gut am Gas bleiben kann. So wird die gekürzte Springergabel statt des Apehangers nun von einem exakt auf Heikes Körpergröße angepassten, markanten 2-Lenker gekrönt. Die Kombination aus verlängertem Originaltank und knackiger Sitz/Fender Einheit gibt der Softail eine elegante Linie und lässt die Fahrerin näher ans Zentrum des Bikes rücken. Bei den Fotofahrten war sie denn auch richtig zügig unterwegs und wendete selbst auf schmalen Straßen in einem Zug- ohne ein Sicherheitsbein auszufahren. Das spricht für das Bike und für Heikes Fahrkünste gleichermaßen…

Text & Fotos: Carsten Heil

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