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Gepard

Immer auf dem Sprung: 2004 V-Twin Touren-Sportler

Ein Sprinter in Tourenkleid? Muskeln zeigt man nicht, man hat sie. Auch die Raubkatzen liegen die meiste Zeit des Tages mit „niedrigen Drehzahlen“ auf der Lauer und warten auf eine günstige Gelegenheit. Aber wehe, man dreht am Gasgriff. „Show and Go“ war das Konzept hinter diesem Kundenbike von Rick’s Motorcycles – einem der ersten, welches die neuen Werksräume des gerade erst eröffneten „House of Custom“ in Baden-Baden verließ: Elegant im Stil, exzellent in der Ausführung – und natürlich  mit vielen Rick’s Teilen samt „Mike“ Radsatz.

Und das allerbeste an diesem Bike ist: Der Schritt vom Touren-Kreuzer zum Low-Rider ist zwei Handgriffe entfernt. Schritt 1: Tourenscheibe abnehmen; Schritt 2: Druck auf die Entlüftungstaste und schon wird das Heck auf Show-Niveau abgesenkt. Federkomfort für die Fahrt, Showbike Look beim Parken – genau dass, was man von der Legend Air Suspension erwartet. Aber damit fängt die Story ja erst an: „Der Kunde hatte relativ genaue Vorstellungen was er wollte“, erklärt Firmenchef Patrick Knoerzer lächelnd, „und in Sachen Stock-Veredelung haben wir ja einige Erfahrung. Was natürlich korrekt ist, war es doch eine Maschine aus der Werkstatt von Rick’s Motorcycles, die bei den Jubiläums-Events in Barcelona und Hamburg in der „Stock“Kategorie jeweils den „Best of“ Preis abräumte – darauf kann man sich etwas einbilden, denn gerade in Barcelona schritt Willie G. fast drei Minuten anerkennend um die Maschine.

In dieser Tradition findet sich auch das Bike „Gepard“ – eine Kreation, die ihren Namen aus der Verwandschaft mit dem Bike-Besitzer schöpft: Das „Gebhard“ auf dem Fender steht, ist kein Rechtschreibfehler von „Wild Air“ Hörby – der wie immer seine Hausaufgaben perfekt gemacht hat: Dessen elegante Lackierung samt den beiden springenden Geparden ziert die Maschine auf Tank, Fendern und Öltank.

Die passende „Leinwand“für dieses Kunstwerk lieferte die Metall-Werkstatt von Rick’s, in der schon in den letzten Jahren rollende Skulpturen entstanden. Egal ob komplette Einzelanfertigung oder Anpassung von Serienteilen, jedes Bauteil ist genau auf die Maschine abgepaßt. In der Metallwerkstatt entstehen nicht nur die handgefertigten Teile des Rick’s Programms wie Front- und Heckfender, sondern auch die individuell auf die Maschine angepaßten Tankverlängerungen und Sitzbänke. Wobei der Kunde, der sein Bike direkt bei Rick’s seine Maschine umbauen läßt noch einen weiteren Vorzug genießt: Die wichtigen Metall-Teile werden nicht aus dem Regal gezogen, sondern direkt „an der Maschine“ gefertigt. Maßgeschneidert auf exakte Paßform.  So geschehen mit den beiden Fendern und natürlich der zeitaufwendigen Tankverlängerung, die so einem Custombike erst den letzten Schliff gibt – im wahrsten Sinne des Wortes…

Das sich kurze Beine auch mit vorgelegten Rasten vertragen zeigt die Sitzbank, welche die Sitzposition ein gutes Stück bequemer macht. Die Sitzposition hinter der Scheibe ist entspannt und windgeschützt, mit einem Druck auf den Liftknopf fährt der eingebaute Kompressor das Heck in die Höhe und erhöht damit auch den Fahrkomfort.Zum eleganten Sonntagsdress des „Gepard“ trägt vor allem der Radsatz aus dem Hause Rick’s bei: Die ausgesparten „Mike“ Designräder bieten genau die richtige Mischung aus wuchtiger Breitreifen-Optik und filigranem Custom-Look. So richtig scharf wird dies am 9 x 18-zölligen Hinterrad, bespannt mit einem 240er Metzeler: Das von Rick’s angebotene Drive Side Brake System hält die rechte Radseite komplett frei – und der von Fine-3 gelieferte 2-in-2 Auspuff hält die Radseite ebenfalls weitgehend unbedeckt. Auf der linken Schwingenachse verbergen sich die Bremskomponenten hinter dem Drive Pulley – alles natürlich im passenden Mike „Cut Out“ Look. Für das breite Hinterrad kam die Rick’s Breitreifenschwinge zum Einsatz: Damit läuft das Rad genau in der Spur – und clean aussehen tut es obendrein.

Die Sorgfalt in den Details zeigt sich auch an der Front: Gabeltauchrohre und Bremszange sind poliert – passend zum Billet Look der Räder: Der Vorteil des Rick’s Baukastensystems liegt daran, dass man die Serienteile in „Stock“ oder verbesserter Form weiterhin verwenden kann.  Eine „Heritage Softail“ im Sonntagsanzug – aber auch für den Alltagsgebrauch: Genau das, was man von der Customparts-Schmiede aus Baden- Baden erwartet. Wenn wir dieses Bike nicht  auf einer Bikeshow wiedersehen, wäre es schon eine Überraschung…

Text und Fotos: Horst Rösler

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