Bikes

“Erstling” mit neuen Schmiederädern

Rick’s Premieren am Faaker See haben eine Tradition die fast so alt ist wie der Biker-Event in Kärnten selbst: Seit Jahren hat das „House of Custom“ einen festen Platz im Custom Village beim Arneits Campground – und während der Wochentage steht Firmenchef Patrick “Rick” Knoerzer der Presse für Ausfahrten, Fotosessions und Informationen zur Verfügung. 2005 stand die European Bikeweek ganz im Licht der Präsentation der neuen Rick’s Produkte – wobei bis zur letzten Sekunde für die meisten der geladenen Gäste geheim blieb, dass es sich um eine komplett neue Radlinie von einteiligen Schmiederädern handelte. “Motographer” Horst Rösler hatte schon am Dienstag vor der Präsentation Gelegenheit, die neuen Räder auf der 180-PS V-Rod und einer nagelneu aufgebauten Ex-Night Train probezufahren: Auf der Traumstrecke der Villacher Hochalpenstraße – hier seine Fahreindrücke.

Selbst aus der Ferne dominiert der Dobratsch die Landschaft im Westen des Faaker Sees: Seine Silhouette hebt sich mächtig aus der Spiegelung im kristalklaren Wasser ab und sein Schatten senkt sich schon über die Stadt Villach, lange bevor die Sonne am Horizont versinkt. Schon zur Römerzeit liefen Straßen an seinem Fuß entlang, doch erst in der modernen Zeit wurde die Bergwelt des Massivs mit einer Asphaltstrecke erschlossen. 17 Kilometer schönster Motorradkurven ziehen sich von Villach-West bis hoch zum Parkplatz auf der Hochalm, wo die Strecke allerdings weit vor dem Gipfel endet – schade eigentlich, denn so richtig schön wird die Aussicht erst oberhalb der Baumgrenze. Die ideale Testroute für Motorräder, allerdings immer unter der Drohung von Blitzern der kassierfreudigen Polizei, die an dieser European BikeWeek mal kräftig mitverdienen wollte. Auch bei der Mautgebühr von 7.20 € konnte man feststellen, dass in Österreich teilweise auch Schillingbeträge in Euro umgerechnet wurden…

Twin Cam Kupplungsdeckel

Doch zum Fahren ist die Villacher Alpenstraße gerade aus diesem Grund geeignet – denn die hohe Maut hält den normalen Durchgangsverkehr fern und der Straßenzustand ist exzellent. Während auf dem Rick’s Stand in Faak noch die Stoffhüllen über den neuen einteiligen Schmiederädern lagen, rollten die beiden Rick’s Bikes auf die Straße: Nach wenigen Drehs am Gasgriff ist man weg vom Faaker See und unterwegs in Richtung Villach. Die 180-PS starke Power-Rod von Rick’s wurde schon in den vergangenen Storys ausführlich beschrieben – an der infernalischen Kraftentfaltung ändert sich auch durch den neuen Satz “Seven Sin” Schmiederäder nichts. Der Dragster  für die Straße, blitzschnell zu schalten mit dem einzigartigen elektrischen Schifter, bleibt eine Monster-Maschine, mit der man die Dobratsch Bergstrecke hochfetzen kann, dass Serien-Harleys noch der Luftzug die Tränen in die Augen treibt!

Nicht ganz so kraftvoll, aber dafür mit viel Charakter, kommt die von Rick’s als Promotionbike aufgebaute “Night Train” auf den Gipfelparkplatz: Während das Originl von Harley-Davidson eher finster daherkommt – die “Night Train” ist dafür eine der preisgünstigsten “Softails” und damit eine beliebte Basis für Umbauten – ist das Rick’s Bike fast schon ein Showbike. “Wir hatten am Faaker See so viele Nachfragen nach diesem Motorrad, dass wir in unserer Werkstatt demnächst wohl “Night Train” Wochen einlegen müssen”, erklärt Firmenchef Patrick Knoerzer nach der European BikeWeek, “ich denke, dass wir mit diesem Bike voll ins Schwarze getroffen haben!” Das kann man auch von den Fahreigenschaften sagen: Während die serienmäßige “Night Train” ein eher gewöhnungsbedürftiges Gefährt ist, dem man die sparsame Ausstattung anmerkt, sorgen die Rick’s Accessoires neben der verschärften Optik auch für ein ausgeglichenes

Fahrverhalten. Zielsicher läßt sich die Maschine durch die Serpentinen zirkeln. Die Fußrasten aus dem Hause Rick’s liegen auch für Fahrer unter Gardemaß in erreichbarer Nähe, die Sitzposition ist entspannt. Der V-Twin zieht das Bike problemlos aus den Kurven – und die neuen einteiligen Aluminium-Schmiederäder machen an diesem Bike eine besonders gute Figur. Während an der Power-Rod ein Satz “Seven Sin” in der Serienausführung montiert sind, verbaute das Rick’s Team an diesem Bike die Edelausführung der “Mike” Felgen im “Cutout” Look. Dabei wird der komplette Radrohling nochmals überfräst und der die Speichen verbindende Mittelsteg nicht nur entfernt, sondern durch Ausfräsungen ersetzt, welche in Rick’s eigenem Polierdiestleister RIMEPOS komplett hochglanzpoliert werden. Der zusätzliche Arbeitsaufwand schlägt sich natürlich auch im Preis nieder, weshalb diese “Hi-End Variante der Felgen nur auf Bestellung gefertigt wird. Davon gab’s in Faak aber bereits genug!

“Wir bieten die Ausstattung der „Night Train“ in gezielten Schritten an , damit wird der Umbau auch in verschiedenen Preisstufen auf den Geldbeutel des Harley-Owners abgestimmt”, erklärt Rick mit Blick auf das von Haus-Airbrusher “Wild Air” Hörby komplett lackierte Bike, „doch aller Versionen ist eins gemeinsam: Sie sind mit äußerst spitzem Stift kalkuliert und beinhalten die Rücknahme von nicht mehr benötigten Serienteilen.“ Zu den Kosten: Das wären im Fall einer „Night Train“ Modell 2006 mit Serien-Bereifung ein Satz 6×18″ 200er auf Ricks Designrad, vorne 3,5×18″ 130er auf’s Ricks Designrad passende Design Pulleys und Bremsscheiben, plus die Metallarbeiten wie hier gezeigt, Euro EUR 26.790. So weit Stufe 1. Die verschärfte Breitreifen-Variante mit Schwingenkit und 260er auf 9×18″ Ricks Designrad schlägt mit EUR 31.220,– zu Buche und die hier gezeigte Top-End Variante mit Drive-Side Bremssystem und Komplettlackierung kostet normalerweise Euro 38.900.–. Das erste, weltweit mit den Rick’s Wheels ausgestattete Custombike wird gegenwärtig als Vorführmaschine für knallhart kalkulierte  Euro 34.999,– angeboten!

Bei der Ausstattung der “Day Train” gab das Rick’s Team einmal mehr Vollgas: Thomas Bockhold ist der Mann im Rick’s Team, der die Metallarbeiten im Schweiße seine Angesichts in Form dengelt: Seine Metallarbeiten umfassen Serienteile und Einzelanfertigungen, Fender-Aufbauten wie für die “Day Train” und perfekt ausgezinnte Tankverlängerungen sind für seine geübten Hände Routineeingriffe. Front- und Heckfender sind – wie bei Rick üblich – “Full Metal Jacket”. Aus dem Rick’s Katalog stammen Gabelbrücken, Fußrastenanlage, Lenker und natürlich der komplette Heckumbau-Kit, der in einem Rick’s Drive Side Brake System endet: Für den cleanen Look an der Hinterhand  versteckt sich die Bremsscheibe hinter dem Antriebspulley und läßt die rechte Radseite komplett frei für neidische Blicke. Alles natürlich im Design abgestimmt, denn die bewährten Bremsscheiben und Beltpulleys gibt’s natürlich auch passend zu den neuen einteiligen Schmiederädern. Für den Blick in den Primär kam ein Bullaugen-Cover aus dem Rick’s Programm zum Einsatz. Der 240er Metzeler auf der 8,5-Zoll Felge bietet eine “angefettete” Optik, ohne dabei die Fahreigeschaften zu beeinträchtigen: Das Bike läßt sich problemlos auch durch Kurven “räubern” – was sich auch beim Ritt auf den Hausberg von Villach zeigte. Nach der Fotosession im letzten Sonnenlicht wurde es sehr schnell sehr frisch in der Höhenluft – was einen ebenso schnellen “Abstieg” durch das Kurvenparadies nötig machte. Dabei zeigten sich auch die Bremsen den Ansprüchen gerecht. Der Vergleich mit dem Ausgangsmodell ist wie der Unterschied von Tag und Nacht. Weshalb wir diese Bike auch auf den passenden Namen tauften: “Day Train”. Ein Schnellzug für den alltägllichen Ritt – nicht nur um den Faaker See…

 

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