Fat little Thing

Bei Rick’s Motorcycles werden alle erdenklichen Bikes auf breite Hinterreifen umgerüstet. Da bilden die Sportster Modelle schon lange keine Ausnahme mehr. dank Schwingenverbreiterung samt Unterzug, Stahl-Hinterradabdeckung und Rick’s Versatzkit für Sportsters sind Reifenbreiten bis zu 240mm überhaupt kein Problem mehr. Das gesamte Kit ist bis in das letzte Detail ausgeklügelt und funktioniert einwandfrei. Selbst das Rad läuft damit in der Spur, was eventuelle Beeinträchtigungen des Fahrverhaltens nahezu ausschließt. das ganze wurde mit zahlreichen Parts aus dem hauseigenen Sortiment garniert und als Ergebnis hat man eine Sportster, die sich hinter keinem anderen Custombike verstecken muß.

Von Haus aus wurden die Sportster Modelle seit jeher allesamt auf eine schlanke Linie getrimmt. Somit stellt sich unweigerlich die Frage, warum man ihr in Baden-Baden einen dicken Hintern verpasst? Die Antwort ist denkbar einfach ‘weil man es kann’ und weil es nicht erst seit Kim Kardashian genügend Freaks gibt die auf einen “Big Butt” stehen. Ganz abgesehen davon, die die Harley-Davidson Sportster mit breiterer Pelle doch auch ausgesprochen schick aus. Bei Rick’s hat man ohnehin nie verstanden, warum die Company ausgerechnet der schlanken Sporty das Kürzel XL verpasst hat. Im Rick’s Fat Ass Trimm hat die beiden Buchstaben, die bekanntlich für Übergrößen stehen, auf jeden Fall verdient.

Damit der 240er überhaupt in das Heck der Sportster passt, sind eine ganze Reihe, zum Teil sehr kniffeliger Modifikationen erforderlich. Allen voran wird die Serienschwinge entsprechend verbreitert. Bei dieser Gelegenheit wird bei Rick’s auch gleich noch ein Schwingenunterzug montiert, der für deutlich mehr Stabilität sorgt und obendrein deutlich mehr Verwindungssteifheit bei schnellen Lastwechseln verspricht.

 

Nun passt zwar das breitere Rad in die Schwinge, aber der Pneu steht dem Verlauf des Antriebspulleys im Weg. Folglich muss auch dieser entsprechend versetzt werden. Bei Rick’s hat man zu diesem Zweck ein Komplett-kit entwickelt, das nicht nur den Belt versetzt, sondern zudem auch noch ausgesprochen ansehnlich ist. besonders technisch und ansprechend wirkt dabei das Lochdesign im bicolor Effekt.

Nach diesem ersten Customizing Step sollte das breite Rad munter und zuverlässig seine Runden drehen können. Wenn damit nicht die nächste Baustelle eröffnet wäre. Denn mit dem fetten reifen passt auch die serienmäßige Abdeckung nicht mehr. Und natürlich hat man zur Problembehebung auch gleich die passende Lösung im Programm. Rick’s Motorcycles fertigt ein komplettes Fender-Kit aus Stahl für einen Größenzuwachs von bis zu 240 Millimetern für die Sportster Modelle. Die Abdeckungen weitgehend in aufwändiger Handarbeit gefertigt und sind so stabil, dass sich darauf sogar ein Sozius über den nächsten Alpenpass kutschieren ließe.

 

Von den vielen kleinen Rick’s Accessories, wie Luftfilter, Griffe, Lenker, verstellbare Brems- und Kupplungshebel oder das Windshield einmal abgesehen, fallen vor allem die Räder ins Auge. Die in glänzendem schwarz beschichteten Rundlinge werden bei Rick’s unter dem Namen Gimmi 5 geführt. Die dreiteilig geschraubten Design-Räder wurden mit Bremscheiben im darauf abgestimmten Design komplettiert, wobei sich die Frage nach dem Hersteller wohl erübrigt.

Rick’s Teilerepertoire ist extrem vielseitig. Durch unterschiedlichste Kombinationen werden die verschiedensten Stile ermöglicht. Inzwischen rollen runde 40 Breitreifen-Sportsters made by Rick’s über die Straßen Europas und kaum eine gleicht somit der Anderen. Zwei Dinge aber haben alle gemeinsam, einen breiten Reifen und einen zufriedenen Fahrer.

 

Text & Fotos: Peter Schulz

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