Bikes

Brown Sugar

27. September 2023

Brown Sugar – Rick’s Low Rider ST in Clubstyle

How come you ride so good…?

Mehr Power und mehr Clubstyle für die Harley-Davidson FXLRST „Low Rider ST“ mit Rick’s 2023 „Clubstyle“ Neuheiten.

Mit der Vorstellung der Low Rider ST im Januar 2022 reagierte Harley-Davidson schnell und überaus zielgerichtet auf die Marktentwicklung in der „Clubstyle“ Szene und die gerade wachsende Popularität der „King of the Baggers“ Rennserie in den USA. Power-Bagger und Clubstyle Umbauten sind seit Jahren vor allem in Italien und Frankreich ziemlich populär, aber auch in Deutschland schwer im kommen. Schon im Serienzustand ist die Low Rider ST ein echter Straßenfeger. Wie beim Vorbild aus den 80er Jahren sind Verkleidung und Packtaschen einzigartig auf dieses Modell abgestimmt – aber das allein macht noch kein „Clubstyle“ Bike aus. Echte „Clubstyler“ möchten ein Powerbike welches irgendwo zwischen Stuntbike und Kurvenfräse angesiedelt ist. Mit der Option für sportliche Fortbewegung und einer Optik die jedem Betrachter klarmacht: „Hier bin ich!“

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Schon in Punkto Lack trifft „Brown Sugar“ voll ins Schwarze – oder ins Metallic-Braun: mit fast 20 Schichten Basislackierung, Metalflake, Candy und Klarlack erzielt das Lackkleid extreme Tiefenwirkung. Sonnenbrille ist jedem Betrachter empfohlen! Candy-Lack Zierstreifen im grade aktuellen „AMF-Look“ aus den Siebzigern ergänzen die im Sonnenlicht glitzernde Grundlackierung. „Eyecatcher“ ist da noch eine Untertreibung. Da scheinen die neuen Rick’s Clubstyle-Komponenten fast in den Hintergrund zu rücken…?

Doch dem ist garantiert nicht so: Die neuen Clubstyle Komponenten sind zielgerichtet auf ihren Einsatz hin konstruiert und gefertigt: Form und Funktion bilden eine untrennbare Einheit – als perfekte Ergänzung zu bereits existierenden Rick’s Teilen.

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Der verschärfte Rick’s Clubstyle-Look beginnt bei den massiv gefrästen Risern, in denen jede Menge Innovation steckt. Zusammen mit Rick’s Lenker und aufwändig gestalteter Rick’s Gabelbrücke bieten die Riser ein Optimum an Funktion, Lenkstabilität, sowie einfacher und schneller Montage. Gefertigt aus 7075 Aluminium erfüllen die Riser gleich mehrere Funktionen: Die stabile, ja massive Konstruktion verhindert ein Verwinden dieser Riser sowohl bei Montage an Serien-Gabelbrücken als auch in Kombination mit der Rick’s „Performance 2“. Dafür ist der untere Teil der Lenkerklemme als „Torquebar“ ausgeführt. Diese Konstruktion ermöglicht eine konkurrenzlos präzise und direkte Lenkung bei maximaler Formstabilität und Steifheit. Selbst bei maximaler möglicher Riserhöhe von 11.5 Zoll gibt es keine Verwindung mehr. In beiden Risern ist ein großzügig dimensionierter Kabelkanal versteckt, welcher Kabelbaum-Verlängerung sowie eventuell einzubringende Zusatzkabel für Auspuffanlage, Air Suspension oder andere Accessoires aufnehmen kann. Die Kabel werden in den Kanälen mit Klemmen fixiert. Alle notwendigen Bohrungen im Rick’s Lenker sind bereits eingebracht. In der Lenkerklemme – Pullback etwa 35 mm – werden die kompakten Digital-Instrumente der ST integriert. Varianten für die Low Rider S und ohne Instrumentenaufnahmen sind erhältlich.

Zur Gabelbrücke hin werden die Kabel durch ein weiteres Cover verdeckt. Eine super-cleane Lösung, welche die Kabel erst unter der Gabelbrücke in den Kabelbaum unter den Tank führt. Die Montage von Lenker und Kabeln kann also komplett durchgeführt werden: erst zum Schluss werden die Abdeckungen montiert und decken die Kabel ab. Zahlreiche Zier-Einfräsungen geben den neuen Rick’s Risern ein unverwechselbares CNC Fräsdesign, welches sich in weiteren Rick’s Clubstyle Komponenten wiederfindet. Erhältlich sind die Riser in den Höhen 7, 8.5, 10 (an „Brown Sugar“ verbaut) und radikalen 11.5 Zoll – mit TÜV Gutachten für alle Größen. Ebenfalls verfügbar: Ein Versatz-Adapter – Relocation Plate – mit dem die Rick’s Riser für weniger groß gewachsene Fahrerinnen und Fahrer um satte 40 mm in Richtung Fahrer(in) gerückt werden können. Bei Serien- und Rick’s Gabelbrücken.

Obwohl die neuen Rick’s Riser auch an den Serien-Gabelbrücken montiert werden können, entfalten sie ihre volle Wirkung erst mit den neuen Rick’s „Performance 2“ Gabelbrücken. Neben der filigranen CNC-Fräsung der oberen Brücke bietet diese zusätzliche Klemmflächen für die Upside-Down Gabel, welche bei Bedarf 0-10 mm weiter nach unten durchgeschoben werden kann. Und damit die Bodenfreiheit und mögliche Schräglagen deutlich erhöht. Die Riser sind starr mit der Gabelbrücke verschraubt. Für Serienbrücken enthält der Rick’s Riser-Kit bereits einen Starrlegungs-Kit, welcher die unteren Schraubenköpfe der Riser integriert. Optimiert für einen cleanen Look – und eine perfekte Übertragung der Lenkbewegung. Erhältlich sind bereits die Low Rider ST und S Rick’s Brücken, andere M8 Softail Modelle gibt’s auf Anfrage.

Die passenden Ricks „Clubstyle Lenker“ aus hochwertigem Aluminium gibt es in zwei Größen, Klemmen-Durchmesser ist 32 mm (1 1/4 Zoll), zu den Lenkerenden hin verjüngt sich der Durchmesser auf 25,4 mm (1 Zoll). Natürlich greift der Fahrer bei „Brown Sugar“ auch die einstellbaren Rick’s „Good Guys“ Handhebel mit kurzen Endstücken.

Auch wer seine Low Rider ST nicht auf „Clubstyle“ trimmt, wird sich für die neuen Rick’s Blinker für die ST-Verkleidung begeistern! Unterhalb der Verkleidung auf der Serienhalterung sind die winzigen, in Rick’s Gehäuse eingesetzten, Atto Integral LED’s fast unsichtbar. Wenn sie nicht gerade kraftvoll blinken: Dann sind sie nicht zu übersehen. Natürlich mit ABE. Doch für „Brown Sugar“ hat das Rick’s Team noch einen weiteren Trick in Petto: Die auf den Rick’s „Clubstyle Crashbars“ nach vorne strahlenden Kellermann „Dayron“ LED Zusatzscheinwerfer werden beim Betätigen der Blinker zusätzlich auf „gelb“ und Blinkfunktion geschaltet. Für die farbige ST-Scheibe erwägt Rick’s weitere Farbvarianten.

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Auch wenn der Besitzer dieses Bikes wohl keine Stunt-Performance bei den nächsten Rick’s Events zeigen wird: mit den neuen Rick’s „Clubstyle Crashbars“ ist „Brown Sugar“ im Falle eines Falles geschützt. Und wie so viele Rick’s Ideen sind auch die Crashbars extrem durchdacht und multifunktional. Die Komponenten der vorderen Crashbar sind Laser-geschnitten, WIG-geschweißt und hochwertig Kunststoff-beschichtet. Befestigt an beiden Rahmenrohren – an Haltepunkten oben und unten – dient der vordere Crashbar-Rahmen zugleich als Rahmenversteifung. Die Endstücke sind als auswechselbare „Crashpads“ aus Aluminium CNC gefräst und bei Bedarf schnell zu tauschen. Hier in schwarz mit graviertem Rick’s Logo, farbige Varianten sind bereits erhältlich. Neben Protektion für Motor und Verkleidung sind die Rick’s Crashbars auch als „Highway Pegs“ auf Langstrecke zu nutzen.

Die hinteren Crashbars schützen nicht nur die Packtaschen: Sie sind auch als Beifahrer-Rasten zu nutzen. Oder für die Stunt-Akrobatik…?

Eine Ergänzung für viele Custom-Stilrichtungen sind die Rick’s „Wave“ Bremsscheiben – vorne zwei 300 mm, hinten die 292 mm Version. Eine Kombination der besten Materialien und Gestaltung. Erklärtes Ziel: Optimierung der Bremsleistung bei gleichzeitiger Erhöhung der Lebensdauer.

Rick’s Wave Scheiben sind weniger aggressiv gestylt als die Konkurrenten, bieten daher auch mehr Reibungsfläche. Bohrungen statt Langlöcher unterstreichen dies – und verringern die Geräuschkulisse. Die Scheiben sind auf 10-Speichen „Steve“ Innensternen und je 10 Floatern schwimmend gelagert, was Bremskräfte und Wärmeabführung auf mehr Punkte verteilt als in der Serie. Der Innenstern ist spezialbeschichtet, die Floaternieten außen angeflacht und hochverspannt. Rick’s Wave kennen kein Wackeln oder Klappern, erlauben den Bremsscheiben dennoch die nötige Ausdehnung bei Erwärmung durch starke Bremsbeanspruchung. Die Aufbau der Scheibe mit Innenkern aus Edelstahl gewährleistet ein langlebige und gleichbleibend zuverlässige Funktion.

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Das Rick’s Stahl-Schutzblech liegt knapper und kürzer über dem Vorderrad als die Serie und bietet zusätzlichen Schutz: Die im Design integrierten Prallbleche leiten Schmutz und Feuchtigkeit von Tauchrohren und Dichtringen ab und verringern somit den Verschleiß und die Gefahr der Beschädigung. Dass Rick’s Vorderrad-Schutzblechen optisch perfekt an die jeweiligen Radgrößen angepasst sind, ist sowieso „Rick’s Standard“.

Serienfender hinten und die stilgebenden Packtaschen blieben erhalten, die Anpassung des Rick’s Einschub-Kennzeichenhalters mit Kellermanns Atto Kombination geschieht über einen Montage-Adapter für Low Rider S, ST und ST Touring Modelle, der den Platz des Serienrücklichts einnimmt. Die Einschub-Kennzeichenplatte ist jetzt zudem in fünf Höhen zu montieren und integriert formvollendet auch den vorgeschriebenen Rückstrahler – wenn man ihn anbringen möchte. Winkel und Abstände entsprechen den EU-Homologationsvorschriften.

Der hauseigene Dyno-Prüfstand bei Harley-Davidson Baden-Baden dient nicht nur zur Anpassung von Rick’s Good Guys Luftfiltern und Zubehör-Auspuffanlagen an die Motor-Mappings – hier man kann auch noch ein paar Pferde mehr aktivieren. Der „Good Guys II“ Luftfilter im Spoke Design hat bereits die Euro 5 Homologation und ist mit der sportlichen 2-in-1 „Project 21“ Edelstahl Anlage von Dr. Jekill & Mr. Hyde kombiniert. Neben dem passenden Clubstyle-Sound liefert die Prüfstand-Anpassung satte 122 PS und 180 Nm – damit lässt sich „Brown Sugar“ nicht nur auf den kurvenreichen Landstraßen von Schwarzwald und Elsass flott bewegen.

Bewährte Rick’s „Milwaukee Eight“ Softail Teile wie Good Guys Griffe, verstellbare Handhebel, „Premium“ Cover Kit, Bullaugen-Cover und AK 4.7 Rasten mit passenden Schalthebel ergänzen den „Clubstyle“ Look. Die „Saddlemen“ Sitzbank gibt dem Fahrer beim Beschleunigen optimalen Halt – auch beim Wheelie: wer das „Step-Up“ im Sitznamen wörtlich nehmen will, dem gibt der Absatz im Sitz auch mal eine solide Standfläche. „Clubstyle“ von allerfeinsten, mit intensiv durchdachten und optimal für ihre Funktion konstruierten Bauteilen.

Typisch Rick’s Motorcycles, denn hier hat man das Clubstyle-Thema sorgfältig analysiert und bis zu seinen „Wurzeln“ zurückverfolgt: Der „Clubstyle“ Trend stammt ursprünglich von den 1982 vorgestellten FXR Modellen bei welchen der 80 Cubic Inch Shovelhead Motor für besseren Fahrkomfort in Gummiblöcken gelagert wurden. Im Modelljahr 1983 folgte die FXRT „Sport Glide“ mit Rahmenfester Vollverkleidung – auch als Polizeiversion FXRP – und wurde zu einer „Blaupause“ für heutige „Clubstyle“ Designs. So ist die Verkleidung der FXLRST sichtbar eine modern interpretierte Version der FXRT Schale – und kam just zu einem Zeitpunkt in 2022 als Rick’s Motorcycles bereits eine eigene moderne Version der FXRT/FXRP Verkleidung zum Anbau an moderne Milwaukee Eight Softail-Modelle fertig entwickelt hatte. Mit der Low Rider ST ist so einiges möglich – und Rick’s Motorcycles setzt dem „Clubstyle Look“ mit den neuen Teilen noch das Sahnehäubchen auf!

Frei nach Mick Jagger 1971: „Brown Sugar – how come you ride so good…?

Foto: Peter Hillert
Text: Horst Rösler

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