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Eine “Cross Bones” im Stil der Siebziger Jahre geht auf Tour: 

Von Baden-Baden über Frankreich nach Tel Aviv!

Rick’s Harley-Davidson Baden-Baden hat noch nie große Verkündigungen über seine internationalen und VIP Kunden gemacht. Rick’s Räder drehten sich Anfang diese Jahrtausends aber an den Custombike-Projekten internationaler Top Customizer auch in den USA – und sogar auf dem Salzsee in Bonneville! Als Rick’s Motorcycles im Frühjahr 2011 Harley-Davidson Baden-Baden wurde, verstärkte sich das Business noch, denn Baden-Baden hat ein internationales Publikum – und die französische Grenze ist nicht weit entfernt. Die Rick’s Customparts und -Umbauten genossen auch jenseits des Rheins einen exzellenten Ruf.

„Nous parlons francais“, steht nicht auf Schildern an Eingangstor zu Harley-Davidson Baden-Baden, aber so nahe an der Französischen Rheingrenze zum Elsaß – und knapp 60 km von Straßbourg entfernt betreut man nicht nur Kunden aus dem nahen Nordelsaß: Phillippe hält den Kontakt zur lebendigen Customszene jenseits des Rheins, die für Rick’s Räder und Produkte schon immer ein wichtiger Absatzmarkt. Auch Rick’s Metallwerkstatt genießt dort einen ausgezeichneten Ruf, was auch den Besitzer dieser „Cross Bones“ in Baden-Baden an die Tür klopfte um sein Bike überarbeiten zu lassen.

Weil die „Cross Bones“ bereits ein Einsitzer ist und in ungeübten Augen so retro-styled ist, dass man sie in eine Reihe mit wirklich alten Panheads and Flatheads stellen kann, ohne auf die Schnelle einen Unterschied zu sehen, ist dieses Harley-Modell natürlich eine beliebte Grundlage für Umbauten. Allerdings ist der Stil dann doch eine Überraschung: Wer ein x-beliebiges Amerikanisches Motorradmagazin der Jahre 1970 bis 1974 öffnet, würde mit zoemlicher Sicherheit so eine Maschine finden: Nicht unbedingt auf Harley Basis, aber alte BSA’s, Triumph’s, Honda’s und Kawa’s waren als Umbaubasis ebenfalls populär – und zudem preiswerter. Der “West Coast Style” war ganz groß – und ist es gerade in Frankreich noch heute – so ein Bike ist ideal, um an einem sonnigen Tag mal am Santa Monica Pier vorbeizuschauen oder die Kurvenreiche Küstenstraße auf der Nordseite des San Francisco Bay zu den Surfstränden zu cruisen. Tatsächlich wird gerade diese Motorrad ähnliche klimatische Verhältnisse, vorfinden, wenn auch vielleicht nicht ganz so schöne Straßen: Dies ist vielleicht das erste Rick’s Custombike, dessen “Made in Baden-Baden” Räder auf Straßen im Heiligen Land rollen werden. Denn dieser Umbau rollt nach Israel!

Der Serien-Twin-Cam 96 wurde mit dem HD Super Tuner optimiert, BSL Auspuffanlage und Wimmer Luftfilter in die Einspritz-Programmierung integriert. Alle Motordeckel sind pulverbeschichtet und auf der primären Antriebsseite sorgt ein offener NH-Power Riemenantrieb für die Kraftübertragung. Hinten montierte das Rick’s Team das durchdachte Drive Side Brake System, natürlich mit Bremsscheibe und Antriebspulley im Design der „Steve“ Räder. Die Kupplung wurde auf hydraulische Betätigung umgestellt, was vor allem bei Stop-and-Go Verkehr angenehm geringe Hebelkräfte bedeutet. Viel mehr braucht man über den zuverlässigen Twin Cam Treibsatz nicht sagen…

Erwartungsgemäß hat die Metallwerkstatt ihre Spuren hinterlassen: Der Sportster „Peanut“ Tank wurde so modifiziert – diese Änderungen finden alle unter dem Tank statt – das eine Einspritzpumpe in den Tankboden eingesetzt werden kann. Beide Fender sind Rick’s Vollmetall-Fender, der hintere schwingt mit dem Heck mit, was natürlich eine enge Passung mit dem Hinterrad ermöglicht. Der wuchtige Seriensitz wurde durch einen wesentlich eleganteren Rick’s Eigenbau ersetzt. Typisch “West Coast” ist der „Z-Bar“ Lenker vom V-Team, einem langjährigen Rick’s Partner gehalten von zwei Rick’s Risern. Die Zubehörkomponenten stammen aus Internationalen Quellen: Rebuffini Armaturen mit Arlen Ness Griffen, Moto Gadget Tacho und W&W „Moon“ Benzinflasche. Israel ist zwar kein großes Land, aber man darf nicht vergessen, dass der Peanut Tank durch den Umbau nochmals an Kapazität verliert – und man gut tut eine Sicherheitsreserve dabei zu haben!

Die vorverlegte Fußrastenanlage stammt von Rick’s – und wer einmal eine dieser Anlagen gefahren hat, möchte sie nicht mehr missen! Das Zündschloss wurde auf die rechte Seite des Lenkkopfs verlegt – und damit in optimale Griffweite, wenn das Bike ein- oder angeschaltet werden soll. Der Scheinwerfer stammt von W&W Cycles – und wer jetzt denkt das die Lampe eigentlich ziemlich “modern” aussieht, hat noch immer nicht in die Motorradzeitschriften aus den 70ern gesehen?

Das Rücklicht mit dem seitlich montierten Nummernschildhalter ist “klassisch Rick’s” und dient natürlich dazu, die rechte Radseite frei für neidische Blicke zu halten. Das Endergebnis ist ein cooler „West Coast“ Chopper, handlich im Alltagsbetrieb und bereit für den hektischen Stadtverkehr von Tel Aviv. Wir wetten schon jetzt darauf, dass dieses Custombike nicht das letzte Rick’s Bike im gelobten Land bleiben wird…

Text & Fotos: HRF

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